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Weltrekordler im Dauerrutschen
Zu toppen waren 1242 Kilometer innerhalb von 24 Stunden. Das Team um Glatter schaffte 1248 Kilometer in nur 22,5 Stunden. Eigentlich hatte Glatter die weichere Variante Reifenrutschen geplant, aber das war in Erding nicht vorgesehen. "Zwischen Körper und Rutsche waren nur Melkfett und Wasser", beschreibt Glatter diesen Marathon. Zwölf Kilogramm davon hätten Sportmediziner und Massageteam den Jungen auf die Haut gecremt, um sie vor Wundstellen und Chlor zu schützen. Gleichwohl entpuppte sich die sportliche Herausforderung als Strapaze. "Nach 18 Stunden hatte ich beide Knie bandagiert, musste zwei Schmerztabletten nehmen", räumt Glatter unumwunden ein, die Aktion "unterschätzt" zu haben. Aber als Teamkapitän hätte er durchhalten, seine Gruppe motivieren müssen. Umso glücklicher und stolzer ist er nun, gemeinsam den Erfolg errungen zu haben. Rechnet man die Mammutleistung auf jeden einzelnen Teilnehmer herunter, ist jeder 350-mal gerutscht. Dabei wurden angesichts des 24 Meter hohen Spaßgeräts jeweils zirka 9000 Höhenmeter und 48 000 Treppenstufen überwunden, 18 Kilometer zwischen Becken und Aufstieg zurückgelegt. Bester im Team war Ferdinand Vogel, der sich 424-mal die Bahn hinabgleiten ließ. Glatter war Viertbester mit 385-mal. "Mir tut alles weh", sagte er gestern: Sein Trost: erstmal eine Woche Urlaub. |
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